snoop - Empfangssignal-Auswertung (Download)

Kleine Helferlein für das Image auf der Box

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mumdigau
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snoop - Empfangssignal-Auswertung (Download)

#1 Beitrag von mumdigau » So 26 Nov 2006, 16:08

snoop Version 0.4a

Dieses Script erstellt eine Übersicht der Empfangssignalwerte in tabellarischer Form. Details:

Code: Alles auswählen

snoop erstellt unter Zuhilfenahme von dvbsnoop eine Empfangssignal-Auswertung der ausgewählten
Kanäle. Ermittelt werden BER, SNR und SIG. Ausgewiesen werden jeweils Minimal-, Maximal- und Durchschnittswert je Kanal. Werden Bouquet- und Kanalnummer vorgegeben, wird nur dieser Sender ausgewertet, ansonsten wir eine Gesamtliste über alle Sender erstellt.
snoop gibt es in zwei Versionen, als

a) Konsole-Version (snoopc)
b) Plugin-Version (snoopp)

In der Plugin-Version kann snoop vom Features- oder Flexmenü gestartet werden. Funktional sind Konsole- und Plugin-Version identisch.

1. Systemanforderungen

snoop erfordert ein Neutrino-Image und stützt sich auf wenige Befehle wie sed, grep und touch, die in jedem aktuellem Image zur Verfügung stehen sollten. Darüber hinaus wird der Befehl 'cut' benötigt. Wird für diesen Befehl keine Unterstützung gefunden, gibt snoop eine entsprechende
Fehlermeldung aus. Durch nachträgliche Installation der 'Busybox Enhanced Version' (Download:
http://record.mkplace.de/viewtopic.php?t=9190) kann u.a. 'cut' dem Befehlsrepertoire hinzugefügt werden.

Für die interaktive Eingabe von Startparametern wird 'Input'(Download:
http://record.mkplace.de/viewtopic.php?t=6728) benötigt. Fehlerausgabe und OnScreen Display erfordern die 'MessageBox' (Download: http://record.mkplace.de/viewtopic.php?t=6036).


2. Installation

- Sofern nicht bereits im Image enthalten, aktuelle PPC-Version von dvbsnoop herunterladen (Download: http://sourceforge.net/projects/dvbsnoop). dvbsnoop nach /var/bin per ftp übertragen und Ausführungsrechte vergeben (chmod 755).

Im JtG-Image ist dvbsnoop bereits enthalten.

- a) Konsole-Version: snoopc und snoopmsg nach /var/plugins per ftp übertragen und jeweils Ausführungsrechte vergeben (chmod 755).

  b) Plugin-Version
     -- Features-Menü: snoopp, snoopmsg und snooppbg nach /var/plugins    per übertragen und jeweils Ausführungsrechte vergeben (chmod 755). snoop.cfg und snoop.so nach /var/tuxbox/plugins und für snoop.so Ausführungsrechte vergeben (chmod 755).
     -- Flexmenü: snoopp und snoopmsg nach /var/plugins übertragen und jeweils Ausführungsrechte vergeben (chmod 755). Folgende Zeile der shellexec.conf hinzufügen:

        ACTION=Empfangssignal-Auswertung,/var/plugins/snoopp

und die modifizierte shellexec.conf dann nach /var/plugins/conf übertragen.

Konsole- und Plugin-Version können nebeneinander auf einer Dbox installiert werden.


3. Persönliche Einstellungen

Alle individuellen Einstellungen sind einmalig in den ersten Zeilen von snoopc bzw. snoopp vorzunehmen. Die Einstellungen sind selbsterklärend, ebenso die Startparameter, die ebenfalls am Scriptanfang definiert
werden und jederzeit beim Scriptstart für die aktuelle Ausführung überschrieben werden können: bei snoopp über die über die Eingabemaske, bei snoopc zusätzlich über die Kommandozeile.



2. Ausführung

a)Plugin-Version

Der Aufruf erfolgt über das jeweilige Menü. Es erscheint eine Eingabemaske für die Startparameter, die mit den im Script eingetragenen Fehlwerten vorbelegt ist. Erfolgt innerhalb von 15 sec keine Eingabe, startet die Auswertung mit den voreingestellten Werten. Während der Empfangssignal-Auswertung ist die Fernbedienung deaktiviert (es kann lediglich das OnScreen Display, sofern aktiviert, bedient werden), und die Dbox ist stummgeschaltet. Nach Scriptende wird der Zustand der Dbox zum Zeitpunkt des Scriptstarts wiederhergestellt.

Fehler werden, soweit möglich, als Messages auf dem TV-Bildschirm angezeigt (unabhängig davon, ob OnScreen Display aktiviert ist oder nicht). Wird eine Fehler-Message nicht innerhalb von 60 sec bestätigt, schließt sich das Fenster selbstständig, und es wird ein ErrorLog im Verzeichnis '/var' ausgegeben.

b) Konsole-Version
Per telnet zur Dbox verbinden. Aufruf:

/var/plugins/snoop -b=param1 -c=param2 -p=param3 -w=param4 -o=param5 -l=param6 -t=param7 -s=param8 -k=param9
                   -d=param10 -r=param11

param1:  Bouquetnummer
param2:  Kanalnummer
param3:  Abfragen je Kanal
param4:  Wartezeit
param5:  OnScreen Display
param6:  Layout
param7:  Trennstrich
param8:  snoop-Statistik
param9:  Konsole-Ausgabe
param10: Debug-Modus
param11: Delete-Modus

Die Reihenfolge der Parameter ist beliebig. Bei nicht explizit angegebenen Parametern werden die jeweiligen Fehlwerte aus snoopc angenommen. Wird das Script ohne jegliche Startparameter gestartet, wird eine Eingabemaske ausgegeben. Der weitere Ablauf entspricht dem der Plugin-Version. 


3. Ausgabe

Die Empfangssignal-Liste wird unter /var abgespeichert. Je Sender wird eine Zeile ausgegeben, die den Sendernamen,die Minimal-, Maximal- und Durchschnittswerte von BER, SNR und SIG sowie die Frequenz umfaßt. Je nach Einstellung im Script (Variable layout) erfolgt die Ausgabe mit oder ohne Spaltenüberschrift. Es werden erst alle TV-Sender, dann alle Radio-Sender ausgegeben, je nach Einstellung im Script (Variable trenn) mit oder ohne Trennstrich zwischen letztem TV- und erstem Radio-Sender. Sofern aktiviert (Variable stat) erscheint eine snoop-Statistik (snoop-Parameter, Start- und Laufzeit) am Ende der Auswertungsliste. Bei aktiviertem Debug-Mode wird zusätzlich ein DebugLog ausgegeben.
Bei gesetzter Variable snoop-Statistik wird am Ende der Empfangsdaten eine Übersicht über die wichtigsten Script-Daten ausgegben.


4. Tips

- Zwischen dem Umschalten auf einen Kanal (pzapit) und dem Abfragen des Empfangssignals (dvbsnoop) muß eine gewisse Wartezeit liegen, damit sich der Dbox-Tuner auf den neu eingestellten Sender abstimmen kann. Diese Wartezeit ist anscheinend boxenabhängig. Wird sie im Script zu kurz eingestellt (Variable waitlist), können die ersten BER-Werte bei einigen Sendern verfälscht sein: sie sind zu hoch. Es empfiehlt sich daher, mit dem niedrigsten Wert 1 (sec) zu starten und dann schrittweise um 1 sec zu erhöhen, bis plausible BER-Werte ermittelt werden. Um die einzelnen BER-Werte zu erhalten, muß bei snoopc die Konsole-Ausgabe (prot=1) aktiviert sein, dann erscheinen die BER-Werte auf der Konsole, oder der Debug-Modus (debug=1), dann erscheinen sie im DebugLog. Da bei der Plugin-Version keine Konsole-Ausgabe zur Verfügung steht, bleibt hier nur der Weg über den Debug-Modus.

- Die snoop-Statistik am Ende der Ausgabeliste enthält u. a. auch die Startzeit des Scripts. Dies kann u. U. von Bedeutung sein, um möglichen tageszeitabhängigen Schwankungen des Empfangssignals bei bestimmten Sendern auf die Spur zu kommen.   

- OnScreen Display zeigt die aktuelle Script-Laufzeit an. Dies ist dann nützlich, wenn man von früheren Auswertungen die ungefähre Gesamtlaufzeit des Scripts kennt und daher weiß, wielange die Dbox voraussichtlich noch für snoop gesperrt ist. Darüber bietet OSD auch die Möglichkeit, das Script abzubrechen. Dies ist eine sauberere Methode als ein manueller Eingriff über die Konsole (kill bzw. STRG+C), da auf diese Weise auch alle Child-Prozesse beendet sowie alle temporären Dateien
gelöscht werden und die Dbox ins den Zustand vor der Ausführung des Scripts zurückversetzt wird.

Köln, 8. November 2006

Viel Spaß

mumdigau

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