neutrinoTV auf älterer Hardware?

Rund um Arnos Tool

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klaasi
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neutrinoTV auf älterer Hardware?

#1 Beitrag von klaasi » Fr 22 Jun 2007, 10:27

Hallo zusammen!

Ich kanns nur immer wieder nochmal betonen - feines Stück Software, Arno!
Jeden Tag komm ich ein Stückchen weiter. *g*
Auch die Steuerung per PocketPC (siehe hier) funktioniert prima perfekt.

Leider nur noch ein Problem:

Ich verwende neutrinoTV 2.661 mit VLC 0.8.6c auf einem älteren DELL Latitude CPxH (PIII 750, 256MB RAM, ATI RAGE Mobility AGP 2X Grafikkarte mit 8MB Speicher - nicht shared)

Die Streams laufen auch prima gut - ab und zu gibts mal Aussetzer, aber ich glaube eher, das liegt am Streaming (werde demnächst wohl mal sehen, auf UDP-Streaming umzustellen. Hab noch n altes Image ohne UDP auf der Box).

[UPDATE]: Gibts eigentlich schon ne neue, neutrinoTV optimierte Version von udpstreamts, die den erwähnten "Freezing Bug" nicht mehr hat?

Was Schwierigkeiten macht ist das OSD - beim umschalten z.B.
Klar - die Kanalumschaltung selber dauert ne Weile, bis der VLC neu gestartet ist, der Stream wieder da etc. (so. ca 10 sec.).

Allerdings ist der Bildschirmaufbau des OSDs selber extrem träge und sobalds da ist und ich z.b. durch die Kanalliste scrolle, fängt auch der Stream an zu stocken.

Eigentlich kanns nicht an der CPU Auslastung liegen - die liegt während der Stream läuft (ohne OSD) bei gerade mal 40-50%.
Ausserdem tritt das Problem auch nur im Vollbildmodus auf - bei Ansicht im Fenster ist alles prima tutti.

Nochmal ne detailliertere Beschreibung:

Der stream läuft, ich drücke Enter um die Kanalliste aufzurufen.
Der Aufbau dauert ne Weile und der Markierungsbalken "schleppt", d.h. beim runterblättern sind immer 3-5 Sender auf einmal markiert.

Nach Druck auf Enter schaltet neutrinoTV um. Dabei endet der Fullscreen mode, und man sieht wieder den normalen Bildschirm mit Senderliste links etc. Das Bild flackert n paar mal, bis der Stream wieder da ist.

Dann wird das Info OSD angezeigt - auch hier dauert der Aufbau recht lange.

Das AUSBLENDEN des OSD dauert allerdings NOCH länger und geht Stückchen für Stückchen vor sich - sprich ein Kasten nach dem anderen.
Dabei stockt auch der Stream immer wieder.

Meine Frage:

- liegt das an der allgemein etwas schwachbrüstigen Hardware?
- kanns auch ein veraltetes DirectX, bzw. alter Grafiktreiber sein?
- hat neutrinoTV Probleme mit VLC 0.8.6c? Wär ne ältere Version besser?

Hab leider nach aller Suche im Forum nix zu Hardwareanforderungen gefunden - aber klar - so'n PIII 750MHz ist nicht so die Waffe.
Aber im Prinzip - zum Fernsehen übern TV-Out von dem Latitude reichts prima aus. *g*

Grüsse,
Klaas.

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#2 Beitrag von Pedant » Fr 22 Jun 2007, 10:58

Hallo Klaas,

mangels Antwort meinerseits, mal die Frage ob dieser alte PC der Einzige ist, der Dir zur Verfügung steht. Falls nicht, dann könntest Du mal probieren, ob es mit schnellerer PC-Hardware besser läuft.

Was hält Dich eigentlich davon ab, ein aktuelles Image zu Verwenden?

Gruß Frank
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#3 Beitrag von klaasi » Fr 22 Jun 2007, 11:16

Servus Frank,

auf nem Athlon XP 1900+ mit 512MB RAM und nvidia GeForce 6200 läuft das ganze besser - aber auch nicht wirklich gut im Vollbildmodus. Also die Hänger sind auch da vorhanden - nur nicht so stark.
Generell ist das Umschalten etc. im Vollbildmodus nicht so gut gelöst wie im Fenstermode - da ist es wirklich hübsch (mit Zwischenbild bis der stream da ist etc.)

Und das mit dem aktuellen Image ist schlichtweg pure Faulheit. ;)
Hab dBox und Image von nem Kumpel und fang gerade erst an, mich mit zu beschäftigen.

Grüsse,
Klaas.

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#4 Beitrag von klaasi » Sa 23 Jun 2007, 19:11

So - hab mal weitergetestet:

- udpstreamts bringt nicht wirklich Vorteile - der Stream ist genauso gut oder schlecht wie vorher - er startet vielleicht ETWAS schneller.

- Installation des neuesten DirectX 9 hat schon mehr Effekt gebracht.
Es ist immer noch nicht pefekt, aber es läuft in erträglicher Geschwindigkeit.

Ab und zu gibts nochmal PRobleme mit dem Stream generell (Aussetzer, Ruckler, Ton/Bild unsynchron), aber das kriegen wir auch noch in den Griff.

Timeshift etc. läuft schonmal ganz gut.

Generell ist ein Fullscreen-Betrieb schwierig - im Fenster ist alles sehr viel unproblematischer.

ICh sag bescheid, wenns was neues gibt.

Grüsse,
Klaas.

Arno
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#5 Beitrag von Arno » Mo 25 Jun 2007, 15:52

Hi Klaasi,

erst mal danke für dein umfangreiches feedback und gleichzeitig sorry für meine späte Antwort.

Zu deinen Fragen.

Es ist zur Zeit normal dass das OSD auf schwächeren Rechner im fullscreen wesentlich mehr ressourcen benötigt als im Fenster Modus. Das liegt an der jetzigen Implementierung, die ich selbst als suboptimal bezeichnen würde - leider war das zu der entwicklungszeit die einzige Möglichkeit. Das OSD welches du im Fullscreen-Mode siehst ist in Wirklichkeit ein völlig eigenständiges transparentes Fenster welches immer im Vordergund ist, und sich somit vor den VLC im Fullscreen Modus legt. Nun dürfte auch klar sein, wieso ein update der directx bzw. der grafikarten treiber einen performance schub brachte: Transparenz muss auf HW-Ebene geregelt werden, sonst kostet es sehr viele Ressourcen.

Sollte ich irgendwann die Zeit finden auf die libvlc umzusteigen (anstatt dem activX) ist ein redesign des OSD's im fullscreen möglich (also keine Transparenz mehr sondern genau wie im Fenstermodus nur controls wo man etwas sieht). In dem Fall dürfte sich das drastisch verbesseren. Die anderen Effekte beim zapping kommen auch aus dieser Ecke, also das man kurzeitig das normale Fenster sieht etc. Das Vorgehen ist bei einem zapping im Fullscreen folgendermassen:
1.) Stream bricht ab, VLC schliesst seinen eigenen fullscreen
2.) nTV merkt dies und schliesst das zusätzliche transparente fenster
3.) es wird gezappt und ein neuer stream angefragt und dem VLC zugespielt.
4.) der VLC hat sich gemerkt dass er in Fullscreen war, also spielt er sofort in Fullscreen
5.) nTV merkt dass VLC im Fullscreen ist und legt das transparente fenster drüber - und aktiviert die statusbar.

Dies ist so umständlich, weil das ActiveX des VLC nicht mitteilt ob es im FS ist oder nicht. Wenn ich z.B. den windows media player anstatt dem VLC für die videowiedergabe einbinden würde, wäre allesfür die DARSTELLUNG viel einfacher, allerdings würde dann der ganz hintergrund zum streamen fehlen...

Ein Überlegung wäre - ist alledings eine rein optische Verbesserung - im Fullscreen beim zapping das transparente fenster nicht zu deaktivieren sondern auf schwarz zu stellen, bis der VLC wieder da ist. Ist alledings etwas arbeit, da momentan das Tranparente fesnter nicht "weiss" ob es wegen zapping oder beenden des FS-Modes geschlossen wurde (die info würde man benötigen.. (muss ich drüber nachdenken) ... wäre das den etwas was die sache schöner machen würde? (Wie schon erwähnt, das bringt keine Performance-verbesserung; Performance liegt hauptsächlich an dem transparenten Fenster in dem "von hand" gemalt wird)

Somit zu deiner ersten Frage: auf schnellerer HW sollte das Fullscreen Problem nicht so in den Vordergund treten - auf meinem Athlon 2100+ ist es ertragbar - allerdings seh ich auch hier das "nachziehen" der selektierung wenn ich schnell nach unten/oben scrolle.

Zweite Frage: Klares Ja. Alles updaten. Dafür sorgen, das overlay gut funktioniert und sicherstellen (unter XP) das der VLC wirklich overlay verwendet. Wenn der VLC anstatt overlay SW-rendering verwendet dann ist ein tranparentes fenster über dem Video der killer... Unter Vista overlay mit OpenGL austauschen. Unter W2K .. keine ahnung :)

Besser ein älterer VLC? Nein denk ich ich nicht - hab bisher keine Problem mit dem 0.8.6c - der wird mit dem nächsten release/beta in die Liste der unterstützten übernommen.

Zu deiner Frage nach den HW-Anforderungen: Ich habe lange Zeit nTV auf einem Centrino 1GHz ENTWICKELT. Auf meinen Fujitsu-Siemens PIII 800MHz lief es damals - zumindest das normale ansehen. Das OSD baut sich da allerdings auch etwas langsamer auf bzw. ab - hat mich aber nicht weiter gesört, solange der stream immer glatt lief. Kann das leider nicht mehr testen, da diese Laptops nicht mehr zur Verfügung stehen - zur Zeit ist mein langsamster PC ein Athlon 1.3GHZ mit 1GB RAM :(


Leider gibts noch keine optimierte Version von udpstreamts - mich nerven die Abbrüche und auch die Fehlermeldung in nTV auch, kann aber momentan nichts dagegen tun. Ich selbst habe keine Entwicklungsumgebung für die box aufgesetzt, daher kann ich nicht viel machen. Ich hab schon mal Abmahnerfalle einen Teil der Änderung geschrieben der in die udpstreamts rein müsste, allerdings hab ich bislang noch niemand gefunden der sich das für mich mal ansehen würde. Somit muss ich wohl warten bis ich irgendwann mal Zeit habe, mir eine eigene Entwicklungsumgebung für die dbox aufzusetzen damit ich ein neue version von udpstreamts kompilieren kann.


Sodele hoffe damit auf deine Fragen geantwortet zu haben. Wenn du noch etwas wissen willst, lass es mich wissen.

Grüße
Arno

klaasi
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#6 Beitrag von klaasi » Mo 25 Jun 2007, 16:06

Danke Arno!

DAS war mal eine ausführliche Antwort! Respekt!

Da komm ich doch um Feedback gar nicht rum. ;)

Aktueller Stand bei mir:

- Reduzierung der Auflösung auf 800x600 (hätte ich ja auch selber drauf kommen können!) hat nochmal einen guten Schub Performance gebracht. Selbst das OSD ist jetzt praktisch problemlos - stockt noch etwas, aber das ist echt erträglich. Danke für die ausführliche Erklärung!

- Fullscreenmode: Das habe ich jetzt so etwas reduziert, indem ich einfach im Hauptfenster alle INfos (Channelliste, EPG etc.) ausschalte - dann schaltet der VLC einfach nur auf das weisse Fenster mit dem neutrinoTV Logo zurück - das sieht sogar ganz schick aus! Wenn nun noch die Buttons unten (Start, STop etc.) weggeblendet werden könnten, wärs absolut perfekt!

- Stream an sich: Das macht mir inzwischen am meisten Kopfschmerzen, vor allem, weil ich nicht so recht sehen kann, woran's liegt.
Der Stream kann eine ganze Weile prima durchlaufen, dann gibts nach dem Umschalten Drop-Outs, asynchronitäten etc.
Manchmal kommen die auch ganz von alleine.
Ein Reset des PCs hilft dann oftmals.
Ich habe hier den Netzwerktreiber im Verdacht - oder auch die dBox, allerdings treten die Probleme auch bei ganz normalen Sendern auf. Bei ARD/ZDF würd ichs ja wegen der hohen Datenraten erwarten, aber bei 1,8M?! an der Box selber ist alles tutti, nur der Stream macht ab und zu Probleme. Irgendwelche IDeen, woran ich evtl. noch schrauben könnte?

Ansonsten - superzufrieden! neutrinoTV ist perfekt für das, was ich erreichen wollte. Umschalten per PocketPC und Total Input Elite läuft super vom Bett aus, OSD mit der Bouquetliste auch ausreichend schnell, soweit, sogut. Wenn jetzt der Stream stabil läuft, bin ich glücklich! (und kann mich an den JtG-Aufnahmeserver mit automatischer Konvertierung nach DivX für den PocketPC machen. ;) )

Grüsse - und VIELEN DAnk für die viele Hilfe!
Klaas.

Arno
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#7 Beitrag von Arno » Mo 25 Jun 2007, 16:52

Hi Klaas,

freut mich dass sich das meiste gelößt hat. Bzgl der reinen streaming sache, versuch mal bitte mit den Buffer werten unter Einstellung->Netzwerk zu spielen.

Für HTTP streaming (modus streamts) hab ich auch schon werte von 8000-10000ms verwendet.

Für udpstreaming machen sich bei mir werte von über 2000ms recht gut - aber hier ist probieren angesagt.

Hängt das laptop mit einem Kabel am netz oder per WLAN? Für WLAN brauchst du auf jedem Fall sehr große puffer - für drahtgebundene kannst du es bis zur schmerzensgrenze runterdrehen.

Leider ist es zur Zeit so, dass viele Sender die Senderate hochdrehen (was natürlich gut ist, da es bessere Qualität bedeutet, aber schlecht für die dbox mit einem recht alten 10MBit interface.

Es kann auch noch an dem verwendeten switch zwischen dbox und dem laptop liegen.. Also kurzum, verwende puffer und tune deine netzwerk-HW. udpstreamts sollte vorgezogen werden, da hier weniger overhead ist.

Du kannst auch den EPG-DVB stream zeitweillig oder ganz abschalten - das spart auch etwas bandbreite, welche dann für den normalen stream zur verfügung steht.

Zeitweilige Abschalten durch drücken von "E" oder im Menu Steuerung (nur in der beta version) oder gänzliches Abschalten des DVB-EITs unter Einstellungen->EPG.

Gruß
Arno

klaasi
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#8 Beitrag von klaasi » Mo 25 Jun 2007, 16:56

Hallo Arno,

Ich habe es mit UDP Puffern schon probiert - aber da ist das Problem noch schlimmer geworden seltsamerweise... An der NW Hardware kann es eigentlich nicht liegen - da ist nur ein 100M Switch dazwischen, Rechner und dBox hängen per Kabel direkt an diesem Switch. Denke nicht, daß es da zu Performance-Engpässen kommt.

Allerdings habe ich das ganze bisher auch nur mit recht geringen Pufferwerten probiert - einfach, um die Zapping-Verzögerung so weit wie möglich zu reduzieren. Aber ich denke, ich werde es mal mit 3000ms ausprobieren - wenn es dann immer noch aussetzer gibt, MUSS es ja an der Box liegen, daß evtl. doch das Signal nicht richtig ankommt.

Danke schonmal für alle Deine Hilfe!

[UPDATE] Mit 3000 ms Caching siehts jetzt ganz gut aus soweit. Allerdings noch nicht mit allen Sendern getestet.
Kann es evtl. sein, daß die dBox ein Temperatur-Problem hat?
Hatte da bis eben meine Playstation draufstehen und das Kistchen ist schon reichlich warm geworden... Mal sehen, ob's mit mehr "Kühlung" besser wird...

[UPDATE II] Noch ein Problem: Die "Play" Taste auf meinem Keyboard zum starten des Livestreams wird irgendwie immer vom Windows Media Player abgefangen, d.h. es wird immer versucht, den Media Player zu starten. Gibts einen Weg, das abzufangen?!

Ansonsten wäre ich dann fertig (VÖLLIG! ;) )

Danke nochmal für den TOP-Support!!

Grüsse,
Klaas.

Arno
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#9 Beitrag von Arno » Di 26 Jun 2007, 16:06

Hi Klaas,

zu deinen Fragen:
Ob es wirklich ein Hitze Problem ist, kann ich dir nicht sagen. Allerdings weiss ich von Fällen wo es der dbox tatsächlich zu warm wurde, was zu seltsamen Effekten führte. Also, kurzum, besser die dbox mit genügend Abstand zu ihrer Umwelt aufstellen - das erspart einige Probleme :)
Sind die 3000ms bei udp oder normales tcp streaming? (für udp ist das ganz ok - und ich hatte auch den effekt dass wenn man das hher dreht es schlechter wird - für TCP ist das ok, wobei man bei TCP noch wesentlich höher gehen kann.)


Zu II: Hmm ok, das kenn ich noch gar net (also das der WMP sich das krallt) - ist bei mir nicht so. Eventuell hast du einen speziellen Keyboard treiber geladen der das für dich tut? Hmm.. alternativ kannst du den Hotkey "S" senden - der toggelt zwischen start und stop - oder brauchst du wirklich diskretes start bzw. stop. Ich könnte, falls es noch notwendig ist, für die nächste Version, zusätzlich für Start und Stop eine normale Taste belegen.

Gruss
Arno

PS: .. hab deine updates erst jetzt gesehen :)

klaasi
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#10 Beitrag von klaasi » Di 26 Jun 2007, 16:11

Hey Arno!

Also seitdem die Playstation nicht mehr auf der dBox brütet, scheints stabiler zu laufen - schauen wir mal. ;) Sonst kommt n Lüfter rein!

3000 ms für UDP-Streaming, ja! Da ist der Stream auch beim ausschalten des OSD nahezu ruckelfrei. Klappt gut!

Und Hotkey "S" ist absolut ausreichend! Toggeln reicht mir - diskretes Start/Stop ist nicht vonnöten!

Danke mal wieder für die Hilfe - nu geb ich erstmal Ruhe und schau Fernsehen. ;)

Ich meld' mich wieder, wenn ich Probleme hab, JtG und NeutrinoTV nebeneinander zu betreiben. Mal sehen, ob das geht!
Dann noch der Betrieb per Wake-on-LAN... Soviel zu tun.. ;)

Grüsse,
Klaas.

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#11 Beitrag von klaasi » Mi 27 Jun 2007, 8:59

Doch noch zwei Anmerkungen:

a.) Der "S" Hotkey funktioniert nicht zuverlässig. Der Stream startet zwar nach Druck auf "S", aber er stoppt oft nicht mehr. Ist das bei Betrieb im Fullscreen ein Feature oder ein Bug?

b.) Wenn ich den Stream abschalte, aber NeutrinoTV weiter geöffnet bleibt, bleibt auch die dBox gesperrt. Gibts eine Möglichkeit, die Box wirklich NUR beim einschalten des Livestreams (mittels Hotkey oder Button) zu sperren, und beim abschalten des Livestreams (mittels Key oder Button, NICHT beim umschalten) wieder freizugeben?

Danke schonmal für jede Antwort!

Grüsse,
Klaas.

Arno
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#12 Beitrag von Arno » Mi 27 Jun 2007, 11:53

Hi klaasi...

Ja.. ich glaub da hast du noch zwei bugs gefunden:

a.) Im Vollbild verlasse ich mich darauf das VLC den Htokey verarbeitet - was als Bug anzusehen ist, da wenn VLC mit S gestoppt wird, neutriniTV davon nichts weiss und somit das Display gelockt bleibt. Abhilfe (unschön): vor dem stoppen mit F8 in festermodus schalten, also im FS nicht S drücken :(

b.) das kommt von a. - im fenstermodus sollte das nicht so sein.


DAs ist historisch so gewachsen, weil ich keine möglichkeit sah dem VLC zu verbieten auf "seine" hotkeys zu reagieren. Ich muss mir das in naher zukunft nochmal ansehen.

Grüße
Arno

klaasi
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#13 Beitrag von klaasi » Mi 27 Jun 2007, 22:33

Hmmm - also irgendwie hilft auch die Abhilfe nicht...
Wenn ich erst auf Fenstermodus umschalte und dann "S" drücke, stoppt der Stream trotzdem nicht.

Arno
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#14 Beitrag von Arno » Mi 27 Jun 2007, 22:49

Hmm.. du hast recht, hab grade nachgespielt - manchmal geht es manchmal nicht. Anscheined bekommt neutrinoTV nicht immer den Fokus wenn der VLC seinen Vollbildmodus beendet (obwohl das extra im Code so gemacht wird). D.h. es sollte zuverlässig gehen, falls du mit deinem Tool folgende Sequenz einhälst:

1.) F8 um vollbild zu beenden
2.) Ein klick auf die Kanalliste oder irgenwohin in ntv - aber nicht auf das VLC control
3.) Senden der taste S

Wichtig ist allerdings dass du niemals S im vollbild sendest, weil dann beendet der VLC den stream, und nTV weiss davon nichts - und ist somit im flaschen Zustand. Ich muss dringend eine Mglichkeit finden die hotkeys des VLC selber komplett zu sperren... alles andere führt zu inkonsistenzen.. :(


Ganz alternativ - sende das kommando STOP über den remotecontrolserver... (kannste mal testen: telnet auf den Remotecontrol port (voher aktivieren) und einfach STOP<enter> oder start>enter> eingeben. Mit dem windows telnet sieht die ausgabe doof aus.. nimm putty im raw mode.. damit gehts am besten.

Gruss
Arno

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#15 Beitrag von klaasi » Mi 27 Jun 2007, 22:56

Hmmm... *grübel* Das wird schwierig umzusetzen mit dem Tool...
Das kann nämlich keine Tastenfolgen.
Aber ich lass mir was einfallen!

DAS ist nämlich jetzt der einzige "Fehler", der noch stört - und die Kosmetik beim umschalten - aber sonst - fast wie am alten analogen Fernseher! Nur die Qualität ist besser! ;)

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